Erstmal, von den oberen Antworten passt keine Einzige ;)
Deine Geschichte ließt sich als wäre es eine deiner ersten und/oder du bist noch nie kritisiert worden. Da ich weiß, wie ich auf Kritik reagiere (ich sterbe jedes Mal tausend Tode), pack ich das ganze in einen Spoiler. Bitte nur anklicken, wenn du wirklich sicher bist! Ich werde mich bemühen kein Blatt vor den Mund zu nehmen.
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Zunächst einmal: Stil hast du (noch) keinen. Du versuchst eine Ego-Perstpektive in der 3. Person einzunehmen. Das ist durchaus legitim, allerdings beginnst du als Allwissender Erzähler und fällst auch immer immer wieder dahin zurück. Das darf nicht passieren, weil Perspektivenwechsel ist ein absolutes No-Go.
Deine Geschichte ließt sich sehr gehetzt. Das liegt an den Kurzen Sätzen. Als Faustregel kann man sagen, dass kurze Sätze eine Szene schnell machen und lange eben langsam ;) Mit beiden Arten kann man Spannung aufbauen, aber auch zerstören. Auf den richtigen Einsatz kommt es an. Ich glaube, dein Teil soll Romance werden. Zugegeben, in dem Genre kenn ich mich nicht aus, aber ich gehe davon aus, dass dort längere Sätze von Vorteil sind.
Absätze, auch Leerzeilen, eignen sich gut um die Story zu strukturieren und damit auch den Lesefluss zu lenken. Das fehlt bei dir vollkommen. Und so eine Wurst ,wie du da abgeliefert hast, lädt ehrlich gesagt nicht zum lesen ein.
Hier ein paar Detailkritiken (Da sich Spoiler- und Zitat-Tags anscheinend nicht vertragen, habe ich deine Sätze einfach nur dick geschrieben):
„Du musst ja wirklich geschickt sein. Unsere Villa verfügt über eine Privatpolizei und besitzt mindestens 400 Alarmanlagen. Oder bist du durch die Hecke?“OMG

FAIL!!!!1111einself Der Sicherheitschef gehört eigentlich sofort gefeuert. Ich mein, jede Menge Alarmanlagen und sie kann einfach so durch die Hecke kriechen? Das ist irgendwie nicht logisch.
... der große Junge grinste sie niedlich an, darauf würde sicher jedes Mädchen reinfallen, aber Naru war noch nie der große Typ für die junge Liebe. Ihre Eltern hatten ihr nie erzählt, dass Jungen besonders junge Mädchen gern haben.Irgendwie check ich das nicht (vielleicht weil ich ein Junge bin?), aber der nächste Satz toppt das noch:
Aber als sie hörte, dass er sie für einen Jungen hält, äußerst blöd gucken.Äh, was?? Da fehlen definitiv ein paar Wörter um den Satz verständlich zu machen.
>Verzeih Mutter, ich hatte dir versprochen, dass mir nichts zustoßen würde, aber ich bin in einem Garten eines Multimillionärs gelandet und glaube, dass ich mich nun im Gefängnis wiederfinden werde< dachte Naru mit tränenden Augen,...Ich nehme an, dieser Satz soll einen in Naru's Gefühlswelt bringen. Das Klappt nicht. Geh etwas näher auf sie ein. Sie müsste sich eigentlich in Panik befinden, und dann dieser abgeklärte Gedanke? (An der Stelle kann man übrigens genial Spannung aufbauen.)
So, ich glaub das wär jetzt alles Negative.
Positiv ist mir aufgefallen, dass ich keine Rechtschreibfehler bemerkt habe (Kuststück, ich bin Legasteniker), und ich hab auch keine gravierenden Wortwiederholungen gesehen - darunter leidet selbst noch der eine oder andere Profi.
Lass dich davon aber nicht entmutigen. Gut zu schreiben hat relativ wenig mit Talent zu tun. Schreiben ist ein Handwerk und das heißt: üben üben üben
Angeblich soll es Genieschreiber geben, die mit einem Fingerschnippsen eine perfekte Geschichte aus dem Ärmel zaubern können, allerdings bin ich noch keinem begegnet. Normalerweise überarbeiten wir unsere Geschichten zigmal bis sie vorzeigbar werden. Dabei können durchaus drei Monate vergehen

Du bist noch sehr Jung und wenn du am Ball bleibst werden die Geschichten zu deiner Matura/Lehrabschlussprüfung mindestens 100mal besser sein als diese hier.
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